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Geldentwertung:

Nagende Inflation

Alles wird teurer. Der Einkaufswagen voll Lebensmittel, für den wir früher 50 DM bezahlt haben, kostet heute 50 Euro. Dieses Phänomen beschreibt die so genannte Inflation, auch Geldentwertung genannt.

Kaufkraftverlust durch steigende Preise

Durch die steigenden Preise nimmt die Kaufkraft des Geldes ab- für den selben Betrag können wir immer weniger kaufen. Solange die Löhne und Gehälter im selben Maße angepaßt werden, ist es nur ärgerlich, immer mehr zahlen zu müssen.

Ausgleich durch Lohnsteigerung

Die langfristige Geldentwertung hat allerdings entscheidenden Einfluß auf die Wahl der Geldanlage. Laut dem statistischen Bundesamt beträgt die offizielle Inflation ungefähr 2 % pro Jahr. Je nach Konsumverhalten ist die gefühlte Inflation durchaus höher, man denke nur an die letzten Tankstellenbesuche.

Rendite muß über Inflationsrate liegen

Tatsache ist: Eine langfristige Geldanlage muß in der Wertentwicklung deutlich über der Inflationsrate liegen. Sind Inflation und Wertentwicklung gleich, steigt zwar der Betrag auf dem Konto, aber der Gegenwert, die Kaufkraft, bleibt unverändert, weil im Gegenzug alles gleichermaßen teurer wird.

Wie hoch ist die Kaufkraft in der Zukunft?

Um die zukünftige Kaufkraft eines prognostizierten Vermögens oder einer voraussichtlichen Rente richtig einzuschätzen, muß der Kaufkraftverlust dieser Summe berücksichtigt werden. Denn die Frage ist: Wieviel kann ich für meine Rente in 30 Jahren kaufen?

Wert halbiert

So wirkt sich die Inflation aus:

Der Betrag von 1.000 € hat in 25...40 Jahren eine Kaufkraft von...

in ... JahrenInflation/JahrKaufkraft wie heute...
25 J.2,5 %531 €
25 J.4 %360 €
30 J.2,5 %477 €
30 J.4 %294 €
40 J.2,5 %363 €
40 J.4 %195 €
Lies: Wer heute mit dem Ziel spart, in 30 Jahren 1.000 € zusätzlich zu haben und dieses Ziel genau erreicht, hält dann bei 2,5 % Inflation den Gegenwert von heute 477 € in den Händen. Er kann für 1.000 € in 30 Jahren so viel kaufen, wie heute für 477 €. Die Inflation hat über die Hälfte der Kaufkraft vernichtet!

Die Rente muß doppelt so hoch ausfallen!

Wer also in 30 Jahren eine zusätzliche Kaufkraft von 1.000 € monatlich haben möchte, braucht de facto eine doppelt so hohe Rente. Die Langzeitwirkung der Inflation kann verheerend sein. Und: Die Inflation hört mit Ihrem Rentenbeginn nicht auf. Wenn Sie alt werden, müssen Sie weitere 30 Jahre in Rente mit der Inflation leben!

Fragen Sie die heutigen Rentner, wie sich die Inflation auf die Kaufkraft auswirkt, wenn die Rente nicht angepaßt wird!

Quintessenz: Wer effektiv vorsorgen möchte, braucht eine gute Geldanlage. Nur wenn Ihre Sparrendite deutlich über der Inflation liegt, bauen Sie ein nennenswertes Vermögen auf. Das geht nur mit Fonds.

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